Briefgold zu Dagobert Duck und seinen Goldmünzen

Briefgold berichtet über Dagobert Duck, im Englischen Scrooge McDuck in Anlehnung an Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte genannt, ist das Sinnbild der milliardenschweren Wirtschaftsmogule von heute. In seinem riesigen Speicherturm lagert er sein Vermögen in Form von schier unzähligen Münzen und in diesem Meer schwimmt er zum Vergnügen und erfreut sich seines Reichtums. Was wäre aber all das Geld, wenn es nicht den einen Kreuzer gäbe, der sich davon abhebt? Münzen aus Gold in oder her, der Kreuzer, den Dagobert als erstes verdiente, liebt er auch am meisten. So ist es nicht überraschend, dass er ihm einen Ehrenplatz geschaffen hat: eine gesicherte Glaskuppel, um die er zum Nachdenken seine Runden läuft. Vielleicht würde er zu heutigen, modernen Zeiten den Rest seines „schwerwiegenden“ Vermögens über Briefgold umwandeln, diese eine Münze jedoch nicht. Sie ist eine Erinnerung an seine bescheidenen Anfänge und die typische Entwicklung vom Tellerwäscher zum Millionär, die auch im echten Leben manchmal vollzogen wird – Bill Gates, Mark Zuckerberg und Martha Stewart nur wenige Beispiele solcher inspirierenden Lebensgeschichten. Sie alle hatten Ideen, die Gold wert waren und gehören heute zu den (einfluss-)reichsten Menschen der Welt. Wenn man sich an Dagoberts Liebe zu seinem Glück bringenden Geldstück erinnert, kann man dem schrulligen und steinreichen Eigenbrötler vielleicht auch seinen Geiz etwas nachsehen. Letztendlich ist er mit seinen Marotten doch eine liebenswerte Comicfigur.

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