Briefgold fand, dass der Goldrausch des vorletzen Jahrhundert bei uns meist nur durch die alten Western-Filme bekannt ist, in denen die Cowboys ihr Glück an der Westküste Amerikas versuchen. Doch es ist mehr als nur das Glück. Es ist ein großer Teil amerikanischer Geschichte. 1948 wurde in Sacramento, was in der Nähe San Franciscos liegt, Gold gefunden. Dort beim Bau einer Sägemühle entdeckte ein Arbeiter einige Brocken Gold. Als sich dies herumsprach, entfachte die Nachricht ein Goldfieber, was große Wellen von Einwanderern nach Westen trieb. Das Metall versprach Reichtum und Erfolg. Heute ist Gold durch Firmen wie Briefgold erwerblich. In den damals harten Zeiten verdienten die armen Arbeiter aus den mittleren Staaten mit dem Rohstoff bis zu dem 20-fachen ihres üblichen Arbeitslohns.
Fast überall auf der Welt gab es Goldgräber, die sich erhofften, ihren Lebensstandard zu verbessern und in Wohlstand leben zu können. Sie alle versprachen sich viel von Gerüchten und Nachrichten über Funde in ihrer Gegend, aber auch in der Ferne. Der Goldrausch in Australien führte dazu, dass sich die Bevölkerung dort drastisch vergrößerte. Der Strom von Menschen war so gewaltig, dass sich die Zahl der Bewohner um die Minen herum binnen weniger Jahre fast verzehnfachte. Somit wandelte sich das einst von verbannten Dieben besetze Land. Neue Dörfer, Gemeinden und Städte wurden gegründet und die Gegend entwickelte sich rasch zu einer Zivilisation.
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