Jeder kennt heute den kleinen Goldball, der von rechts nach links flitzt, sich die Backen vollstopft und einen auf den Hinterbeinen stehend süß mit den kleinen dunklen Augen anblitzt.
Sie sind sehr zutraulich und man kann viel mit den kleinen Goldhamstern spielen. Sie sind etwas kleiner als die herkömmlichen mitteleuropäischen Feldhamster. Daher eignen sie sich gut als Heimtier. Ein anderes Markenzeichen als die Größe und das golden schimmernde Fell ist das Verhalten. Überwiegend die Weibchen sind besonders am Tag sehr aktiv.
Was der Nager frisst
Die Goldhamster fressen eigentlich alle Feldfrüchte, die sie in ihrem natürlichen Lebensraum finden. Das ist der Ackerboden. Dort gibt es Weizen, Hafer, Gerste und viele andere Feldfrüchte. Der Hamster hamstert die kostbare Nahrung in den großen Backentaschen und bringt die Nahrung so in den Bau zu den Kleinen oder bewahrt sich das Essen, um später den eigenen Hunger zu stillen. Gelegentlich fangen sie dort auch Insekten, die sie auch auf dem Speiseplan stehen.
Der ursprüngliche Lebensraum
Eigentlich kommt der Goldhamster aus Vorderasien, einem Gebiet das heute überwiegend Syrien und Türkei ist. Dort im Ackerboden bauen sich Hamster Gänge und kleine Höhlen, die sie bewohnen und in denen sie auch ihren Winterschlaf halten. Die Art ist jedoch durch Siedlungsbau und sonstige Zerstörung des Lebensraums bedroht.
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