Mary Louise “Meryl” Streep (geboren 22. Juni 1949 ) ist eine amerikanische Schauspielerin, die in Theater, Fernsehen und Film arbeitet. Sie gilt als eine der talentiertesten Schauspielerinnen der Moderne.
Streep erhielt 17 Oscar- Nominierungen, gewann drei und 26 Golden-Globe- Nominierungen und gewann acht, mehr Nominierungen als jeder andere Schauspieler in der Geschichte der beiden Auszeichnung. Ihre Arbeiten verdienten ihr ebenso zwei Emmy Awards, zwei Screen Actors Guild Awards , ein Filmfestival in Cannes ausgezeichnet, fünf New York Film Critics Circle Awards , zwei BAFTA Awards, ein Australian Film Institute Award , fünf Grammy -Nominierungen und eine Tony Award -Nominierung unter anderen. Sie wurde mit dem AFI Life Achievement Award im Jahr 2004 ausgezeichnet.
Eine solche außerordentliche Karriere verdient es genauer betrachtet zu werden. Und zu Ehren ihres dritten Oscars schaut sich Briefgold Meryl Streeps Karriere nochmal genauer an und lässt ihre bekanntesten Rollen Revue passieren.
Frühe Karriere
Streep studierte an der Yale School of Drama und spielte in einigen Theaterproduktionen nach ihrem Abschluss. Zur gleichen Zeit begann Sie zu Vorsprechen für Filmrollen zu gehen. Eine Anekdote aus dieser Zeit ist das Vorsprechen für die weibliche Hauptrolle in Dino De Laurentiis King Kong. Dieser sagte zu seinem Sohn auf Italienisch, dass er sehr enttäuscht war, weil sein Sohn ihm dieses „hässliche Ding“ angeschleppt hatte und war beschämt und schockiert als Streep im fließenden Itialiensch kommentierte, dass es ihr leid tat ihn so offensichtlich enttäuscht zu haben. Diese Anekdote zeigt eine Qualität, die über den Verlauf ihrer Karriere ihr immer wieder hoch angrechnet werden würde: ihre Bildung und ihr Intellekt.
In Deer Hunter spielte sie 1978 eine kleine Rolle neben Robert De Niro, Christopher Walken und John Cazale, ihrem damaligen Lebensgefährten. Die Fernsehminiserie Holocaust im selben Jahr sollte ein weiterer Baustein werden, Streep zu einer US-weit bekannten Schauspielerin zu machen, da sie auch dafür einen Emmy gewann. Aber der eigentliche Durchbruch kam mit der Rolle der Joanna Kramer in Kramer vs Kramer 1979. In einem Treffen mit dem Produzenten Stan Jaffee, Regisseur Robert Benton und Star Dustin Hoffman , betonte Streep, dass der weibliche Charakter nicht repräsentativ für viele echte Frauen wäre, die mit dem Zusammenbruch ihrer Ehe und dem Sorgerechtsstreit um die Kinder konfrontiert waren, und wurde als “zu böse” geschrieben. Jaffee, Benton und Hoffman stimmten ihr zu, und das Skript wurde überarbeitet. In Vorbereitung auf den Part, sprach Streep mit ihrer eigenen Mutter über ihr Leben als Mutter und Hausfrau mit einer Karriere, und frequentierte die Upper East Side in New York. Benton erlaubt Streep zudem ihren Dialog in zwei ihrer wichtigsten Szenen selbst zu schreiben, trotz einiger Einwände von Hoffman. Sie errung mit ihrer Darbietung jede Menge Lob von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen. Unter den vielen Auszeichnungen, die sie für diese Rolle erhielt, war der Golden Globe und der Oscar für die beste Nebendarstellerin.
Weitere bekannte Rollen
Nach ihren ersten Erfolgsfilmen zeigte Streep ihre Vielseitigkeit durch Filme wie die Frau des französischen Leutnants 1981 und die Stille der Nacht 1982. Aber die wohl bekannteste Rolle daraufhin war die in Sophie’s Choice 1982. Eigentlich wurde die Rolle der Holocaustüberlebenden für Ursula Andress geschrieben, aber Meryl Streep stürmte in das Büro von Alan J. Pakula und warf sich vor ihm auf die Knie und flehte, dass er ihr die Rolle gebe. Sie überzeugte daraufhin mit einer emotionalen Darbietung, die bis heute ihresgleichen sucht. Dafür erhielt sie ihren zweiten Oscar.
Nach einigen Dramen wie Falling in Love mit Robert De Niro und Jenseits von Afrika mit Robert Redford, für die sie viel Lob erhielt, probierte sie sich zum ersten Mal auch mit She-Devil 1989 mit einer Komödie. Auch dieser Film wurde sehr gut angenommen.
Die 1990er erhöhten nur ihre Bekannhteit und Beliebtheit mit Rollen wie Der Tod ist mit ihr 1994 mit Goldie Hawn und Bruce Willis, nachdem sie eigentlich in Thelma und Louise spielen sollte. Für Marvins Töchter und The Bridges of Madison County wurde sie wieder für die Oscars nominiert.
Das neue Jahrtausend zeigte Streep in mehr und mehr Big-Budget Produktionen wie AI – Künstliche Intelligenz 2000, The Hours 2002 aber auch weiterhin kleinen, kunstvollen Dramen wie Adaptation 2002. 2004 spielte sie mit Al Pacino und Emma Thompson in Angels in America, einer sechsteiligen HBO-Serie, die enorm erfolgreich war und auch als Zeichen der gestiegenen Bedeutung und Annerkennung des Fernsehens gegenüber dem Kino in den USA gesehen werden kann. Aber die beiden bekannteren Rollen der 2000er sind wohl ohne Übertreibung Miranda Priestly in 2006s Der Teufel trägt Prada, als harter Boss eines Modemagazins und Phyllida Lloyd in dem Blockbuster 2008 Mamma Mia!, beruhend auf dem gleichnamigen Musical mit den Songs der Popband ABBA. Sie spielte und sang mit Pierce Brosnan und Colin Firth in diesem Streifen.
Leider oft übersehen war ihre Darbietung in Glaubensfrage in 2008 mit Phillip Seymour Hoffman und Viola Davis, die sie bei den Oscars dieses Jahr ausgestochen hat. Und nun folgte die beeindruckende Darstellung als Margaret Thatcher in The Iron Lady 2011. Für diese herausragende Darstellung erhielt sie ihre 17. Nominierung für die Oscars und ihre 3. Oscar-Statue.
Wenn Sie mehr über außerordentliche Schauspieler von Briefgold lesen möchten, schauen Sie mal hier.





